Pflanzliches Protein:
Fava & Hanf.
Das pflanzliche Protein im Modern Life Blend stammt aus zwei Quellen: der Ackerbohne (Fava) und dem Hanfsamen. Beide liefern ein rein pflanzliches Eiweißprofil und ergänzen sich – zusammen decken sie das Spektrum der essenziellen Aminosäuren ab. Und beide zählen zu den nachhaltigsten Proteinpflanzen überhaupt.
Von Dr. Claudia Bentzien, promovierte Biologin & Gründerin von Green Coffee Premium
Was ist die Ackerbohne (Fava)?
Die Ackerbohne – auch Saubohne, Dicke Bohne oder eben Fava genannt – ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas. Schon in der Jungsteinzeit wurde sie angebaut, lange bevor Kartoffel und Mais den Kontinent erreichten. Über Jahrhunderte war sie das Alltagseiweiß der Menschen hier: sättigend, robust, verlässlich.
Sie hat noch eine zweite Qualität, die mich als Biologin begeistert: Wie alle Hülsenfrüchte lebt sie mit Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln zusammen. Die holen Stickstoff aus der Luft und geben ihn an die Pflanze weiter – die Bohne düngt sich also praktisch selbst und hinterlässt den Boden sogar besser, als sie ihn vorgefunden hat.
Was ist Hanfprotein – und macht es high?
Nein, macht es nicht. Hanfprotein stammt aus den Samen des Nutzhanfs. Nutzhanf ist eine eigene, THC-arme Sorte – mit dem Rauschhanf hat er botanisch zwar die Art gemeinsam, sonst aber nichts. Wer Hanfsamen isst, isst eine Nuss-artige Saat, kein Rauschmittel.
Dabei ist Hanf eine unserer ältesten Nutzpflanzen: Jahrtausendelang lieferte er Fasern für Seile, Segel und Textilien – das Wort „Canvas" geht auf ihn zurück. Erst in jüngerer Zeit hat man die Samen als Lebensmittel wiederentdeckt. Sie schmecken fein nussig.
Warum Fava und Hanf zusammen?
Weil sie sich gegenseitig ergänzen. Pflanzliche Eiweißquellen haben jeweils ihre Stärken und Schwächen im Aminosäuren-Profil – die eine liefert reichlich, wovon die andere weniger hat. Kombiniert man Ackerbohne und Hanfsamen, decken sie gemeinsam das komplette Spektrum der essenziellen Aminosäuren ab. Genau deshalb stehen die beiden bei uns Hand in Hand.
Warum gelten Fava und Hanf als nachhaltig?
Beide sind erstaunlich genügsam. Die Ackerbohne bringt ihren Stickstoff selbst mit und braucht dadurch kaum Dünger. Hanf wächst schnell und dicht, kommt mit wenig Wasser aus und lässt Unkraut kaum eine Chance – Pflanzenschutz ist selten nötig. Zwei Pflanzen also, die wenig fordern und viel geben.
Welche Rolle spielt das Protein im Modern Life Blend?
Es gibt dem Kaffee Körper. Ein Blend, der nur aus Kaffee und Pulver bestünde, wäre dünn – das pflanzliche Eiweiß macht ihn runder und vollmundiger. Mit rund 20 g Eiweiß pro 100 g gilt der Modern Life Blend als Proteinquelle. Gemeinsam mit grünem & schwarzem Kaffee, den fünf Vitalpilzen, Kakao, Ceylon-Zimt und den Vitalstoffen Niacin, Chrom und Cholin ergibt das den ganzen Blend – alles im Überblick unter Was steckt drin.
„Dass die Ackerbohne ihren eigenen Dünger aus der Luft holt, finde ich bis heute großartig – so etwas erfindet keine Fabrik. Fava und Hanf sind für mich das ehrlichste Paar im Blend: zwei alte, genügsame Pflanzen, die zusammen genau das können, was einzeln keine von beiden schafft."
— Dr. Claudia Bentzien, Gründerin von Green Coffee Premium
Häufige Fragen zu Fava & Hanfprotein
Macht Hanfprotein high?
Nein. Hanfprotein wird aus den Samen von Nutzhanf gewonnen. Nutzhanf enthält praktisch kein THC, und in den Samen steckt ohnehin kein nennenswerter Anteil davon. Eine berauschende Wirkung gibt es nicht.
Was ist die Ackerbohne (Fava)?
Eine alte europäische Hülsenfrucht, auch Saubohne oder Dicke Bohne genannt. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen Europas und wird seit der Jungsteinzeit angebaut.
Wie viel Eiweiß steckt im Modern Life Blend?
Rund 20 g Eiweiß pro 100 g Pulver – das entspricht etwa 1,4 g pro 7-g-Portion. Damit gilt der Blend als Proteinquelle.
Enthält das Protein Soja oder Milch?
Nein. Das Protein im Modern Life Blend stammt aus Ackerbohne und Hanfsamen – nicht aus Soja oder Milch. Der ganze Blend ist zu 100 % vegan.
Dieser Beitrag erzählt die Herkunft, Geschichte und den Genuss der Zutaten und stellt keine gesundheitsbezogenen Aussagen über ein Produkt dar. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.