Was ist Fika?
Die Kaffeepause auf Schwedisch.
Fika ist das schwedische Kaffee-Ritual: eine Tasse Kaffee, etwas Süßes und – das Wichtigste – eine bewusste Pause, am liebsten mit anderen. Es geht nicht ums schnelle Runterstürzen, sondern ums Innehalten. In Schweden ist Fika kein Luxus, sondern fester Teil des Tages.
Von Dr. Claudia Bentzien, promovierte Biologin & Gründerin von Green Coffee Premium
Woher kommt das Wort Fika?
Das Wort hat einen charmanten kleinen Trick in sich. Es geht zurück auf „kaffi", ein altes schwedisches Wort für Kaffee. Dreht man die beiden Silben um – aus kaf-fi wird fi-ka –, ist das Wort fertig. So eine Silben-Vertauschung war früher eine beliebte Spielerei. Aus dem Namen des Getränks wurde auf diese Weise der Name für ein ganzes Ritual.
Wie geht Fika richtig?
Es braucht erstaunlich wenig: Kaffee, etwas Süßes und ein paar Minuten, in denen man nichts anderes tut. Klassisch gehört eine Zimtschnecke dazu – die kanelbulle, die in Schweden fast schon ein Nationalgebäck ist. Aber das Gebäck ist nur die Beilage. Der Kern ist die Unterbrechung: kurz aufstehen, sich hinsetzen, reden oder einfach dem Tag beim Weitergehen zusehen. Fika macht man selten allein und nie in Eile.
Dahinter steckt ein sehr schwedischer Gedanke: lagom – nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig. Die Pause muss nicht groß sein. Sie muss nur stattfinden.
Was können wir uns von Fika abschauen?
Ich finde, ziemlich viel. Wir trinken Kaffee oft im Vorbeigehen, zwischen zwei Terminen, halb schon beim nächsten Gedanken. Fika dreht das um: Der Kaffee ist nicht der Treibstoff für die Hektik, sondern die kurze Verabredung mit einer Pause. Genau dieses bewusste Innehalten ist es, was ich mit Green Coffee möglich machen möchte – ob als Eiskaffee im Sommer oder als warme Tasse zwischendurch. Kein Verzicht, ein Upgrade des Moments. Wie der Kaffee überhaupt nach Europa und in unsere Rituale kam, erzähle ich in einem eigenen Beitrag.
„An Fika mag ich, dass es nichts Kompliziertes ist – kein teures Zubehör, keine Zeremonie. Nur Kaffee, eine Kleinigkeit und die Erlaubnis, kurz nichts zu müssen. Diese Erlaubnis geben wir uns viel zu selten. Für mich ist mein Green Coffee genau so ein kleiner Anlass, mich für zehn Minuten hinzusetzen."
— Dr. Claudia Bentzien, Gründerin von Green Coffee Premium
Häufige Fragen zu Fika
Was ist Fika?
Fika ist die schwedische Kaffeepause – Kaffee zusammen mit etwas Süßem und, vor allem, mit einer bewussten Unterbrechung des Tages. Es geht weniger ums Trinken als ums Innehalten, meist in Gesellschaft.
Woher kommt das Wort Fika?
Vermutlich aus einer spielerischen Umstellung des alten schwedischen Wortes „kaffi" für Kaffee: Vertauscht man die Silben, wird aus kaf-fi das Wort fi-ka. Aus dem Getränk wurde so der Name für das Ritual.
Was isst man zu einer Fika?
Klassisch etwas Gebackenes – allen voran die Zimtschnecke (kanelbulle). Aber auch andere Kleinigkeiten wie Kekse oder Kuchen gehören dazu. Wichtiger als das Gebäck ist die gemeinsame Pause.
Wie oft machen Schweden Fika?
Oft täglich, in vielen Betrieben sogar zweimal – vormittags und nachmittags. Fika ist fest im Alltag verankert, nicht nur ein Wochenend-Vergnügen.
Dieser Beitrag erzählt von der schwedischen Kaffeekultur und stellt keine gesundheitsbezogenen Aussagen über ein Produkt dar. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.